Die Wasserbettenproduktion in China boomt

China ist ein Land, das sich einst von der westlichen Welt sehr stark abgrenzte. Dann aber erfolgte ein politisches und wirtschaftliches Umdenken, das die chinesische Wirtschaft deutlich beflügelte. Die am schnellsten wachsende Wirtschaft der Welt: so berichtet man in der Weltpresse über das Land. So wurde der chinesische Markt auch sehr interessant für Firmen aus Europa und Amerika. Man siedelte sich dort an, um eigene Produktionsstätten zu eröffnen, um den großen Markt, der sich hier bietet, nutzen zu können. Allerdings überwiegt in China immer noch deutlich der Export. Sich auf die beinahe 1,5 Milliarden Einwohner Chinas zu verlassen, ist in wirtschaftlicher Hinsicht nur teilweise sinnvoll. Große Teile der Bevölkerung sind arm und können sich wenig leisten. Der inländische Konsum ist also nicht oder nur zum Teil ausschlaggebend, eine Niederlassung in der Volksrepublik China zu eröffnen. Durch die wirtschaftliche Verbesserung des Landes konnte diese große Armut zwar mittlerweile etwas bekämpft werden, bis jedoch von allgemeinem Wohlstand die Rede sein kann, wird es noch einige Zeit dauern. Wieder liegt hier eine allgemeine wirtschaftliche These zu Grunde: Je mehr ein Land nach außen hin verkaufen kann, umso mehr Arbeit gibt es im Land. Diese Arbeit sorgt für eine finanzielle Versorgung der Bürger, womit dann auch die Konjunktur im Lande einen Aufschwung erfährt.

Auch Wasserbetten werden in China produziert und exportiert. Das bedeutet eine Konkurrenzsituation für die Hersteller in den anderen Gebieten der Welt. Diese müssen sich nun behaupten: Sie müssen sich preislich auf die chinesischen Produkte einstellen und auch an Qualität Leistung zeigen. Trotz der Transportkosten, die durch die Produktion in China und den Absatz, zum Beispiel in Deutschland, entstehen, können die chinesischen Wasserbettenhersteller durchaus attraktive Preise anbieten. Für den Käufer, der sich im Internet oder bei einem Möbelhaus vor Ort nach neuen Solo Wasserbetten umsieht, macht es kaum einen Unterschied, aus welcher Produktion das Bett nun genau stammt. Design, Zubehör und Technik sind einem Vergleich durchaus gewachsen und der Preis stimmt auch. Günstigerer Einkauf bedeutet für einen Händler eine höhere Gewinnspanne. Die niedrigeren Lohnkosten in China ermöglichen es, billigere Einkaufspreise für die Händler anzubieten. Dass daraus logisch folgt, dass der Verkauf von Wasserbetten in China boomt, ist nur eine Grundregel in der Wirtschaft.

Dass man in China in Sachen Technik mindestens mit dem europäischen Standard mithalten kann, ist bekannt. Nicht nur aus Japan und Korea, sondern auch aus der chinesischen Wirtschaft ist bekannt, dass hier sehr große Fortschritte erzielt werden, und vor allem technische Geräte sehr oft aus diesen Reihen kommen. Das Wasserbett hat nicht nur einen von Vinyl umschlossenen Wasserkern, sondern verfügt auch – je nach Modell – über eine Heizung, ein Multifunktions-Kopfteil oder höhenverstellbare Matratzen. All diese Dinge erfordern höchstes technisches Niveau, was aber durchaus nicht nur von den europäischen und amerikanischen Wasserbettenherstellern geliefert werden kann. Selbstverständlich haben sich die Unternehmen in China auch an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden angepasst. Man stellt dort Softside und Hardside Modelle her, aber auch die Wasserauflagen auf normale Matratzen. Die entsprechenden Betten, also die Gestelle, die die Wassermatratzen umschließen, sind ebenso in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Bewusst wird auch in unterschiedlichen Preisniveaus produziert, um eine möglichst breite Masse an Kunden aus jeder Schicht ansprechen zu können. Wie hier beschrieben, hat das Wasserbett eine mittlerweile sehr lange Geschichte. Schon früh haben sich die Menschen die Vorteile des Wassers zu Nutzen gemacht, zunächst auf eine sehr einfache Art und Weise, ab den 60er Jahren im letzten Jahrhundert aber auch auf hohem Qualitätsniveau, an dem stets weiter geforscht und entwickelt wird. Einen immer größeren Anteil am weltweiten Absatz von Wasserbetten konnte China erreichen und ein Ende dieser Entwicklung ist auch nicht abzusehen. Der chinesische Marktanteil in der Weltwirtschaft wird weiter wachsen und ein immer wichtigerer und ernst zu nehmender Faktor werden.

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