Archive for April, 2010

Kredite aus dem Internet

Mittwoch, April 28th, 2010

Es klingt verlockend einfach, verheißungsvoll und wird nicht nur in Mails, sondern auch auf vielen Portalen und im TV beworben: Die Rede ist von der Möglichkeit, sich im Internet Kredite zu besorgen. Da stellt man online einen Antrag und bekommt dann eine entsprechende Rückantwort. Meist gilt es nun, noch einige Auskünfte zu geben, Gehalts- und Einkommensnachweise zu erbringen und noch einmal auf dem Postweg Kontakt zum Kreditgeber zu suchen.

Dann beginnt die Phase des Hoffens, in der man jeden Tag zum Briefkasten läuft, in der Erwartung der Antwort von der Kreditagentur. Es gibt drei Möglichkeiten, wie diese lauten kann: Die erste ist eine Ablehnung, die zumeist dann erfolgt, wenn man einen Schufa-Eintrag auf dem Kerbholz hat. Antwort zwei verlangt nach einem Bürgen, weil zum Beispiel das Einkommen etwas niedrig ist. Die dritte Antwort bringt Freude, denn sie lautet schlichtweg „ja“. Auch, wenn vorher angekündigt wird, dass die Kredite in kleinem Rahmen auch ohne Schufa abgewickelt werden können, heißt dies aber nicht automatisch, dass man das Geld schon sicher in der Tasche hat.

Seriöse Kredite finden sich natürlich auch im Internet. Das World Wide Web ist nicht die Spielwiese, auf der sich ausschließlich Betrüger tummeln. Dennoch schadet es auf keinen Fall, sich einmal bei der Hausbank oder bei anderen Instituten nach dem aktuellen Zinssatz zu erkundigen. Es sind keine leichteren Konditionen, die man im Netz zu erwarten hat. Die Unternehmen arbeiten nach den gleichen Bedingungen, wie die Hausbank auch. Hat man dort eine Ablehnung in schriftlicher Form erhalten, wird auch der Kreditvermittler im Internet nicht jubeln, die geforderte Summe an den Antragsteller auszahlen zu dürfen.

Erben ohne Streit

Sonntag, April 25th, 2010

Bei einer Erbschaft geht es fast immer um Finanzen. Die Angehörigen bekommen jeder einen Teil der Hinterlassenschaft, und nur allzu oft gibt es hier Streit, egal, ob nun ein Testament da war, oder nicht. Die Erben müssen hinnehmen, was der Verstorbene in seinem schriftliche Nachlass angeordnet hat, es sei denn, sie wurden nicht bedacht und haben einen Anspruch auf einen Pflichtteil. Dieser Pflichtteil ist gesetzlich geregelt und kann drei Jahre nach dem Ableben einer Person geltend gemacht werden. Dabei bekommt man nicht das, was einem zusteht, sondern die Hälfte davon. Der Pflichtteil darf nur verwehrt werden, wenn zum Beispiel ein persönlicher Übergriff auf den Erblasser als Hinderungsgrund festgestellt wurde. Dann ist die komplette Enterbung möglich.

Ist keine Regelung getroffen und sind mehrere erbberechtigte Verwandte da, muss man sich einigen. Ist ein Haus, etwas Geld und einiges an Wertsachen, wie zum Beispiel einige Schmuckstücke vorhanden, wird versucht, unter den Erben eine Einigung zu erzielen. Jeder sollte gleich viel bekommen. Das Erbe eines direkten Verwandte, zum Beispiel eines Kindes, geht zu je gleichen Teilen auf dessen Nachkommen über. Waren also zwei Kinder erbberechtigt, treten wiederum die Kinder des verstorbenen direkten Nachkommen dessen Erbe gleichberechtigt an.

Sich zu streiten ist niemals gut. Dennoch muss man sich auch offensichtliche Vorteile, die sich ein anderer herausgearbeitet hat, nicht gefallen lassen. Oft zerbrechen vorher intakte Familien daran, dass ein Erblasser kein ausdrückliches Testament hinterlassen hat und dann ein großer Streit um das Materielle entsteht. Deshalb ist jedem Menschen anzuraten, sich frühzeitig mit dem eigenen Testament zu befassen, damit er seine Familie nicht ins Unglück treibt.

Axel Springer AG bringt Aktien auf den Markt

Freitag, April 23rd, 2010

Zusammen mit der Deutschen Bank will der Medienkonzern, der zum Beispiel hinter der Bildzeitung steckt, neue Aktien auf den Markt bringen. Der Wert der Papiere wird mit über einer halben Milliarde Euro angegeben. Die Deutsche Bank stößt ihr Aktienpaket von 2,75 Millionen Wertpapieren ab; knapp drei Millionen Aktien will der Axel Springer Verlag selbst aus den eigenen Reihen entfernen und bei gewissen Investoren unterbringen.

Das Ziel der geplanten Vorhaben sei es, das den Betrieb betreffende Handelsvolumen zu vergrößern und damit interessanter und lukrativer für Investoren zu werden. Es sei nicht das erklärte Ziel, Kapital aufzunehmen, gab Mathias Döpfner, der Vorstandschef nach der Hauptversammlung der Aktionäre an. Die Zahlen, die der Konzern erwirtschaftet, sind ansehnlich und lässt die Investoren zufrieden sein. Der Anteil des so genannten Streubesitzes liegt nach dem Durchführen der beiden Aktionen dann bei über 40 Prozent; bisher waren es 23.

Anders, als andere Unternehmen, die von der Krise hart angeschlagen sind, kann der Axel Springer Verlag mit extrem guten Zahlen auftrumpfen, die wiederum auch tolle Aussichten für Anleger nach sich ziehen. Man war überrascht über die Fakten aus dem laufenden Quartal. Die Dividende für jede Aktie liegt, wie letztes Jahr, bei 4,40 Euro.

Die Zukunftsgedanken im Konzern wurden klar dargelegt: Man will das Online Geschäft ausbauen, dabei aber nicht auf Kosten der Print Medien agieren. Dies wäre ein fataler Fehler, der sich nachhaltig negativ auswirken würde. Die Ertragszahlen der Print Medien dürfe man nicht vernachlässigen oder aufs Spiel setzen. Zukunftsorientiertes und modernes Denken ist gerade bei einem Verlagshaus heute sehr wichtig. Davon hängt grundlegend jeder Erfolg ab.

Bausparer sind beliebte Geldanlagen

Donnerstag, April 22nd, 2010

Der Bausparer ist für manche Menschen eine sehr sinnvolle Anlage. Andere hingegen können damit nicht wirklich etwas anfangen. Bevor man sich nun ernsthaft Gedanken über einen Bausparer macht, sollte man vielleicht noch andere Geldanlagen ins Auge fassen. Hat man vor in ein paar Jahren ein Haus zu bauen oder so etwas in diese Richtung, dann ist der Bausparer sicherlich nicht verkehrt. Meist wird eine feste Summe vereinbart, die man in diesen Bausparer einzahlt. Ist er dann voll, so kann man aus dieser Summe das Doppelte machen, wenn man den Bausparer als Darlehen nutzen möchte.

Es wird einem ein Kredit gewährt, der die gleiche Höhe hat, wie die eingezahlte Summe. Natürlich kann auch weniger Sinn machen, wenn man nicht so viel Geld braucht. Das Darlehen, dass einem durch den Bausparer zugeteilt werden kann, ist günstigster als manche anderen Darlehen und bringt daher vor allem bei sehr hohen Summen durchaus einen großen Vorteil. Zinsen und auch Gebühren bleiben in einem kleinen Rahmen und müssen nur nach und nach zurück bezahlt werden. Das hilft sehr, wenn man sich für ein Haus entscheidet. Der Bausparer kann bei einer ganz normalen Bank abgeschlossen werden.

Auch hier gibt es natürlich Unterschiede und man sollte sich mehrere Angebote einholen, wenn man dies wirklich machen möchte. Die Hausbank kann weiterhelfen und bietet eine gute Alternative zu den Banken im Internet. Auch diese haben gute Angebote und können mit der eigenen Hausbank sicherlich mithalten. In Zeiten wie diesen sollte man jedoch seine Bank sehr genau auswählen und dafür sorgen, dass sie auch noch über einen längeren Zeitraum präsent sein wird. Steht die Bank fest, besteht immer noch die Möglichkeit ein wenig zu handeln. Jede Bank lässt eigentlich mit sich reden und man kann so vielleicht noch ein paar Euros herausholen. Die Summe sollte ebenfalls sehr gut überlegt sein. Möchte man davon wirklich ein Haus kaufen oder bauen, dann muss die Summe hoch genug sein, um ein Darlehen über den Bausparer komplett finanzieren zu können.

Wirtschaftliche Folgen der Aschewolke

Montag, April 19th, 2010

Das Flugverbot, das durch die Aschewolke erteilt werden musste, betrifft nicht nur die Fluggesellschaften selbst. Die Wirtschaft hat einen großen Schaden dadurch genommen, dass viele nationale und internationale Flüge abgesagt werden mussten. Nicht nur die Buchungen sind rückläufig, weil noch kein Ende des Verbotes absehbar ist. Es hängt eine Menge hintenan, an Unternehmen, die hier Einbußen verzeichnen mussten und immer noch müssen.

Jedes Geschäft, das von den Urlaubern lebt, die aus dem Flieger steigen oder auf ihre Maschinen warten, hat seit Tagen keinen Umsatz. Und das bei oft horrenden Pachten, die jeden Monat für die heiß begehrten Ladenflächen zu bezahlen sind. Cafés, Boutiquen, jeder Souvenirstand, und alle, die ihre Geschäftsidee am Flughafen umsetzen wollen, sitzen da und drehen Däumchen. Personal muss dennoch zugegen sein, für die wenigen, die am Flugplatz tapfer ausharren, bis endlich Lande- oder Starterlaubnis gegeben wird. Die Kosten rennen, die Einnahmen stolpern vor sich hin. Das kann schnell ein riesiges Loch in die Kassen reißen.

Auch andere Konzerne haben mittlerweile Probleme. Nicht nur die Passagiere werden ja nicht befördert. Auch Materiallieferungen aus anderen Ländern kommen nicht an. Das geht so weit, dass zum Beispiel das BMW-Werk schon die Produktion unterbrochen hat, weil einfach keine Teile mehr da sind, um die Autos fertigstellen zu können. Es werden laute Rufe nach staatlichen Subventionen laut. Milliarden sind es, die jeden Tag im Wirtschaftskreislauf fehlen. Da ist es doch vergleichsweise harmlos, wenn man „nur“ auf seinen Urlaub verzichten muss, für den man ein Jahr lang hart gearbeitet hat, ihn aber jetzt nicht antreten kann.

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