Archive for the ‘Geldanlagen’ Category

Die Lebensversicherung wird fällig: Was nun?

Samstag, August 7th, 2010

Kommt der Tag, an dem die eigene Lebensversicherung fällig wird, freut man sich natürlich im ersten Moment, aber es kommen auch Probleme und Formalitäten auf einen zu. Nicht immer ist die Auszahlung auch eine Freude. Bestimmte Lebensversicherungen müssen auch versteuert werden. So bleibt natürlich nicht die ganze Summe, die man ausbezahlt bekommt übrig. Dies ist für viele schon der erste Schock.

Was macht man aber nun mit der restlichen Summe, außer, sich ein paar Wünsche zu erfüllen? Es gibt mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann man damit natürlich einen Kredit abzahlen, den man vielleicht für das Eigenheim aufgenommen hat, aber man kann es auch wieder anlegen und versuchen es wieder zu vermehren.

Auch hier gibt es unterschiedliche Methoden. Anlagemöglichkeiten gibt es wie Sand am Meer. Beispiele für Geldanlagen sind Aktien, das Sparbuch, eine Rentenvorsorge und viele mehr. Jeder kann natürlich selbst entscheiden, wie er sein Geld anlegen möchte. Hierfür sollte man aber eine Beratungsstelle zu Rate ziehen, denn diese können einen gut informieren. Möchte man das Geld nicht anlegen, sondern vielleicht einen Kredit abzahlen, so sollte man auch hier darauf achten, ob man sofort die ganze Summe abzahlt oder nur einen Teil. Denn hier kann ein steuerlicher Vorteil verloren gehen. Das kann man jedoch mit seinem Steuerberater vorher absprechen und klären, was hier am sinnvollsten wäre.

Lebensversicherungen können sehr vielseitig eingesetzt werden. Egal, wie man sie einsetzt, es sollte immer mit Bedacht gemacht werden. Nur so kann man auch das Maximum aus seiner ausbezahlten Lebensversicherung heraus holen. Ist man sich nicht ganz sicher, so gibt es viele Anlaufstellen, die einem bei der Verwaltung und der richtigen Anlage helfen.

Der Weltspartag

Donnerstag, Juni 24th, 2010

Pack das Sparschwein ein, heute ist Weltspartag. Das bedeutete für die Kinder immer einen lustigen Tag, an dem es Geschenke dafür gab, das Geld auf der Bank abzuliefern. Man hatte in dem Alter noch keinen Bezug zu den finanziellen Gegebenheiten und die Münzen und Scheine in der Spardose waren wenig interessant. Sparbuch? Was ist das? Aber die Geschenke waren toll. Der Weltspartag Ende Oktober ist und war immer ein besonderer Tag, denn wer hier mit seinem Kind das Ersparte abliefern konnte, zeigte unter anderem auch, dass es der Familie gut ging.

In der Ban erwartete an diesem einen besonderen Tag ein Mitarbeiter der Bank die Kinder in einem extra Raum oder zumindest an einem extra Tisch. Dort waren Buntstifte, Schablonen, kleine Spielzeuge und einige nützliche Dinge, wie Portemonnaies und Kalender aufgebaut, und man durfte sich aussuchen, was man haben wollte oder was die Eltern als sinnvoll empfahlen. Das Geld war schnell vergessen – dafür dass die Spardose wieder voll wurde, sorgten Oma und Opa, nebst einigen netten Bekannten der Eltern und anderen Verwandten. Die Spielsachen waren viel interessanter, auch wenn es natürlich keine teuren Geschenke waren, die man da in die Hand gedrückt bekam. Immerhin war es ein Erlebnis.

Heute gibt es den Weltspartag zwar immer noch, doch das Aufhebens ist deutlich geringer. Das liegt unter anderem daran, dass selbst für Kinder schon ganz andere Geldanlagen gewählt werden, als das Sparbuch, auf das es kaum noch Zinsen gibt. Und die Wertigkeit des Geldes ist auch eine ganz andere als zu der Zeit, als Kinder noch leuchtende Augen bekamen, wenn es hieß: Auf zur Sparkasse, es ist Weltspartag!

Immobilien sind Geldanlagen mit Risiko

Montag, Juni 7th, 2010

Immobilien werden gerne als Geldanlage verwendet, aber man sollte immer einige Punkte beachten, bevor man sich für eine solche Geldanlage entscheidet. Eine Immobilie bedeutet nicht nur jeden Monat Miete einzunehmen oder gar für den Verkauf eine hohe Summe zu erzielen, sondern auch Verantwortung für die Mieter zu übernehmen und das Haus in Schuss zu halten. Dazu gehören Heizanlagen, Garten, Wände und natürlich auch alles andere, dass mit dem Haus selbst zu tun hat. All diese Dinge müssen vom Inhaber verbessert und repariert werden.

Dieser muss dafür sorgen, dass sich seine Mieter wohlfühlen können und nicht im Schimmel oder im Wasser leben müssen. Diese Pflichten muss man sich bewusst machen, wenn man sich für eine Immobilie als Geldanlage entscheidet. Diese Pflichten können manchmal sehr lästig und auch teuer werden. Ist es ein altes Haus, kann es durchaus zu Wasserschäden, zum Rohrbruch oder gar zu Schimmelbildung kommen. Diese Schäden müssen vom Vermieter behoben werden und können teuer sein. Allerdings erhält der Vermieter dadurch auch Geld von den Mietern und man muss durchkalkulieren, ob sich diese Geldanlage wirklich rechnet, oder ob man sich doch etwas anderes suchen sollte.

Immobilien haben ein gewisses Risiko, dieses kann man jedoch minimieren, wenn man das Objekt vorher gründlich ansehen lässt. Jeder Experte kann genau sehen, ob es sich um ein gutes oder ein eher weniger gutes Objekt handelt und je nachdem kann auch eine ungefähre Summe veranschlagt werden, die man vorab schon investieren muss, bevor man das Haus vermieten kann. So hat man einen groben Überblick und kann auch einschätzen, ob es eine rentable Geldanlage ist.

Stille Beteiligungen als gute Geldanlage

Sonntag, Mai 23rd, 2010

Nicht immer muss man eine Geldanlage so tätigen, dass man dies auch sieht oder gar in der Öffentlichkeit bekannt wird. Man kann auch ohne es an die große Glocke zu hängen eine Geldanlage tätigen. Dafür muss auch nicht unbedingt die Bank mit im Spiel sein. Aktien sind eine gute Anlage, sind aber dennoch mit einem großen Risiko verbunden und es kann schnell passieren, dass man das ganze Vermögen, das man in die Aktien investiert hat, wieder verliert.

Eine stille Beteiligung hingegen ist etwas völlig anderes und das Risiko, das damit behaftet ist, ist auch kalkulierbar. Man kann einen ganz genauen Vertrag aufsetzen, in dem festgelegt wird, wie viel man nun an Beteiligungen haben möchte und inwieweit man dafür haften muss. Alle Einzelheiten können in einem gewissen Rahmen selbst geklärt werden, müssen allerdings natürlich von allen Beteiligten beglaubigt und auch akzeptiert werden. Daher ist der Notar unbedingt von Nöten, denn nur dieser kann diese Vertrag für gültig erklären und dafür sorgen, dass auch alle Eventualitäten abgeklärt sind. Hat man sich für diese Geldanlage entschieden, so kann es durchaus sein, dass man damit über einen längeren Zeitraum sehr viel Geld macht.

Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist Coca Cola. Hätte man zu Anfangszeigen dieser Firma nur einen Dollar investiert, dann wäre diese Geldanlage jetzt Millionen wert und man könnte sich ein sehr schönes Leben machen. Dies ist natürlich nicht die Regel, dennoch kommt es immer wieder vor, dass man sich durch eine stille Beteiligung ein sehr gutes Polster für das Alter anlegen kann. So eine Geldanlage bringt sehr viele gute Seiten mit sich, wenn man sich für diese entscheidet.

Risiken und Nebenwirkungen von Geldanlagen offenlegen

Montag, Mai 10th, 2010

Wichtige finanzielle Informationen im Bezug auf Geldanlagen will Ilse Aigner von der CSU per Gesetz für den Bürger greifbar machen. Eine Art Beipackzettel, über den der Verbraucher sich informieren kann, auf was er sich einlässt, will die Verbraucherministerin schaffen. Da sich die Banken zum Teil weigerten, sich hierauf einzulassen, soll nun ein Gesetz her, das diese Regelung vorschreibt.

Schon im Juli letzten Jahres war der Vorschlag der Ministerin zur Sprache gekommen. Ein Informationsblatt darüber, welche Gefahren für den Anleger bestehen und welche Kosten damit verbunden sind, will sie durchsetzen. Einige bekannte Banken haben den Vorschlag mittlerweile in die Tat umgesetzt und ein entsprechendes Blatt veröffentlicht. Auch von den privaten Banken kamen erste Ansätze. Dies erleichtert die Aufsicht in Sachen Finanzanlagen. Im Hinblick darauf, was die Bankenkrise angerichtet hat, ist der Wunsch nicht zu verdenken, hier mehr Durchsicht sowohl für die Anleger, als auch für die Politik zu schaffen. Verbraucher müssen unbedingt geschützt werden und das bedeutet zunächst einmal, dass eine viel klarere Einsichtsmöglichkeit geschaffen werden muss.

Das Informationsblatt soll zeigen, welche Risiken man bei welcher Geldanlage eingeht. Das schafft freie Entscheidungsmöglichkeiten, die nicht von Beratern beeinflusst werden können. Natürlich können den Anlegern auch die Chancen auf Gewinn schmackhaft gemacht werden. Die Kosten, die mit einer Geldanlage zusammenhängen, müssen auf jeden Fall öffentlich abrufbar und jederzeit verfügbar sein. Anhängig vom jeweiligen Produkt, das es auf dem Finanzmarkt gibt, sollen diese Informationen zusammengefasst werden und für jeden verständlich veröffentlicht werden. Noch ist das Gesetz nicht beschlossen. Weigern sich aber die fehlenden Verantwortlichen aus der Branche weiterhin, mit an einem Strang zu ziehen, wird es wohl einen entsprechenden Beschluss geben.

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