Archive for the ‘Börse’ Category

G20 Gipfel hat keinen Einfluss auf die Börse

Montag, Juni 28th, 2010

Immer wieder musste man an den Börsen auf der Welt in den letzten Wochen Verlustphasen hinnehmen, in denen sich nur einzelne Aktien als stark erwiesen. Kursverluste gab es auch in der letzten Woche, und das nicht zu knapp. In dieser Woche scheinen sich die Zeichen wieder ein wenig zu verbessern; der DAX startet in die neue Woche mit einem leichten Plus. Nun ist das sicher noch keine Gewähr für eine langfristige Verbesserung, für ein dauerhaftes stabiles Handeln an der Börse. Dennoch freut man sich über positive Zeichen, denn die Schuldenkrise beutelt die Finanzwelt doch ziemlich ausgiebig.

Der G20 Gipfel verändert nichts an den Zahlen an den Börsen. Dennoch fühlen sich wohl viele Anleger besser, wenn sie vernehmen, dass man nicht mit Gewalt die Konjunktur ankurbeln und dazu neue Schulden machen möchte, wie das aus den USA vorgeschlagen wurde. Der Tenor geht dahin, die Schulden abzubauen, mehr Arbeitsplätze zu schaffen und den durchschnittlichen Wohlstand in der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. Eben noch die drastischen Meldungen von der Schuldenkrise in vielen Ländern, ja eigentlich in ganz Europa: Da macht so eine Botschaft sicher Laune. Ein sehr positives Beispiel für den Abbau von Schulden, gerade aus dem heiklen Bereich der Bankenkrise, kommt von der Aareal Bank. Das Unternehmen tilgte mit 150 Millionen Euro einen Teil seiner Schulden, konnte zugleich auch einen Wertzuwachs bei den Aktien um 2,6 Prozent verzeichnen.

Der Euro erholt sich ebenfalls wieder. Auch hier kann Entwarnung gegeben werden, was die Ergebnisse vom G20 Gipfel betrifft. Keine unerwarteten Meldungen, keine Kursschwankungen – so könnte man das Fazit in wenige Worte fassen.

20 Millionen Börsen-Kapital für Solon

Mittwoch, Juni 9th, 2010

Solon SE ist ein Hersteller für Solarmodule mit Sitz in Berlin. Das kompetente Unternehmen in Sachen Solartechnik – man stellt hier auch Solargroßkraftwerke her – hat etwa 1000 Mitarbeiter und ist auch an der Börse aktiv. Nun soll es neue Aktien geben. Erhältlich sind diese Aktien ab Mitte Juni bis zum 1. Juli 2010. Das Aktienpaket soll dem Unternehmen 20 Millionen Euro in die Kassen spielen. Mit dieser Summe will man im Unternehmen einige Ausbaumaßnahmen finanzieren, wie etwa den Vertrieb in der Systemtechnik.

Ein wichtiger Name in diesem Zusammenhang ist Mithril, eine Beteiligungsgesellschaft von Solon SE. Hier werden im Moment schon etwa 30 Prozent der Aktien gehalten. Es wurde ein Vertrag geschlossen, dass diese Beteiligungsgesellschaft bei mangelndem Interesse an der Börse notfalls alle neuen Aktien übernehmen soll.

Nicht nur Gutes vernahm man vor allem im letzten Jahr aus den Reihen des Unternehmens. Die Wirtschaftskrise sorgte für ein immenses Umsatzminus von 57 Prozent. Das führte die Firma auch in die roten Zahlen, was jedoch dank der Hilfe der Deutschen Bank und einem Kredit, der mit einer Staatsbürgschaft abgesichert ist, nicht allzu dramatisch ist. Die Solon SE konnte im Jahr 2010 zumindest im ersten Quartal zwar nicht wieder ins Plus, jedoch in deutlich entspanntere Zonen aufsteigen. Bis Ende des Jahres will man wieder ausgeglichene Bilanzen vorlegen. Die Solarenergie ist ein Markt mit Zukunft und wer jetzt hier Aktien kauft, kann sicher auf bessere Zahlen hoffen. Viele Unternehmen und Privathaushalte lassen sich Sonnenkollektoren auf das Dach setzen, um Ressourcen zu sparen und selbst Strom zu produzieren.

Neues Vertrauen in die Börse

Freitag, Mai 28th, 2010

Die Schuldenkrise bewegt nicht nur auf politischer Ebene die Gemüter. Man hat auch an den Börsen auf der Welt deutlich gespürt, dass die Anleger abwarten wollten, Ergebnisse und Entscheidungen erwarteten und deshalb deutlich zurückhaltender agierten, als nach den willkommenen guten Nachrichten, die das Ende der Wirtschaftskrise eingeläutet haben. Der Dax konnte am Freitag mit einem Plus abschließen, was bei der Entwicklung der letzten Tage alles andere als zu erwarten war. Der Markt zeigt, dass er Kraft hat, die Situation zu verkraften, die sich durch Griechenlands Schulden und nun auch die schlechten Neuigkeiten aus Spanien ergeben hatte.

Am Anfang der Woche hatte es einen Fall der Kurse zu verzeichnen gegeben. Mancher Anleger sah seine Werte in Gefahr und zog sich aus dem Aktien Geschäft zurück. Auch der Euro kann nach einem zwischendurch zu verbuchenden Hoch nicht wirklich über einen Wertzuwachs jubeln. Ebenfalls am Freitag war man wieder nahe der 1,25 Dollar Marke, musste sich aber dann mit einem niedrigeren Kurs zufrieden geben.

Die Unsicherheit der Anleger sei auf keinen Fall zu unterschätzen, so warnten Experten. Kursschwankungen seien in der nächsten Zeit auf keinen Fall auszuschließen, da man zwischen Euro-Korrektur und Konjunktur-Anstieg hin- und hergerissen sei. Die BP Aktien sind angesichts der anhaltenden Schlagzeilen um die Ölkatastrophe unbeliebt. Wer BP Aktien hat, versucht sie loszuwerden; muss das Unternehmen doch mit horrenden Zahlungen an die Geschädigten aus der Ölpest rechnen. Solange das Loch im Ozean noch besteht, werden auch die Aktien nicht positiver bewertet werden. „Es ist was los“ an den Börsen auf der Welt, doch nicht alles ist schlecht, wie einzelne Kursgewinne zeigen.

Börse will Sparpaket abwarten

Donnerstag, Mai 6th, 2010

Wie nun die Griechen auf das Sparpaket reagieren, ist die Frage, die zur Zeit nicht nur die Menschen auf politischer Ebene interessiert. Auch an der Börse wartet man gespannt, dass nun endlich klipp und klare Entscheidungen gefällt werden, nach denen man sich richten kann. Der Dax blieb stabil, Geschäftsbilanzen mit guten Zahlen, wie zum Beispiel von der Commerzbank, schafften ein relativ entspanntes Klima. Auch bei BMW atmet man auf, nach den Ergebnissen, die nach dem ersten Teil des Jahres veröffentlicht wurden. Die gute Auftragslage bemerkt man natürlich auch an der Börse. Ein Plus von mehr als drei Prozent war bei BMW zu notieren.

Bevor das Parlament des bankrotten Griechenlands das Sparpaket, an das die Hilfe der EU Staaten und des IWF gekoppelt ist, nicht genehmigt und verabschiedet hat, halten sich aber viele Anleger dezent im Hintergrund. Man erwartete fallende Kurse, weswegen sich die Anleger absichern. Skepsis herrscht darüber, ob die Hilfsmaßnahmen ausreichend sein können, die nach dem Beschluss über das Sparpaket fließen sollen. Drastische Kursverluste sprechen für sich.

Ein halbes Prozent wuchsen – ganz unbemerkt wegen dem Schuldendrama um Griechenland – die Aufträge in der Industrie Deutschlands. Der Börsenspezialist von der West LB Arnd Schäfer spricht von super Zahlen. Man muss das Vertrauen in den Euro bewahren, sonst könnte schnell ein ähnliches Stimmungstief bei den Firmen aufschlagen, wie es im Jahr 2008 der Fall war. Die nächsten Tage dürften interessant werden, was die Folgen des heute beschlossenen Sparpaketes in Griechenland betrifft. Ein gutes Zeichen ist, dass die Börse trotz des Dramas am Mittelmeer keine schlimmen Schwankungen zeigt.

Axel Springer AG bringt Aktien auf den Markt

Freitag, April 23rd, 2010

Zusammen mit der Deutschen Bank will der Medienkonzern, der zum Beispiel hinter der Bildzeitung steckt, neue Aktien auf den Markt bringen. Der Wert der Papiere wird mit über einer halben Milliarde Euro angegeben. Die Deutsche Bank stößt ihr Aktienpaket von 2,75 Millionen Wertpapieren ab; knapp drei Millionen Aktien will der Axel Springer Verlag selbst aus den eigenen Reihen entfernen und bei gewissen Investoren unterbringen.

Das Ziel der geplanten Vorhaben sei es, das den Betrieb betreffende Handelsvolumen zu vergrößern und damit interessanter und lukrativer für Investoren zu werden. Es sei nicht das erklärte Ziel, Kapital aufzunehmen, gab Mathias Döpfner, der Vorstandschef nach der Hauptversammlung der Aktionäre an. Die Zahlen, die der Konzern erwirtschaftet, sind ansehnlich und lässt die Investoren zufrieden sein. Der Anteil des so genannten Streubesitzes liegt nach dem Durchführen der beiden Aktionen dann bei über 40 Prozent; bisher waren es 23.

Anders, als andere Unternehmen, die von der Krise hart angeschlagen sind, kann der Axel Springer Verlag mit extrem guten Zahlen auftrumpfen, die wiederum auch tolle Aussichten für Anleger nach sich ziehen. Man war überrascht über die Fakten aus dem laufenden Quartal. Die Dividende für jede Aktie liegt, wie letztes Jahr, bei 4,40 Euro.

Die Zukunftsgedanken im Konzern wurden klar dargelegt: Man will das Online Geschäft ausbauen, dabei aber nicht auf Kosten der Print Medien agieren. Dies wäre ein fataler Fehler, der sich nachhaltig negativ auswirken würde. Die Ertragszahlen der Print Medien dürfe man nicht vernachlässigen oder aufs Spiel setzen. Zukunftsorientiertes und modernes Denken ist gerade bei einem Verlagshaus heute sehr wichtig. Davon hängt grundlegend jeder Erfolg ab.

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