Vor ziemlich genau zwei Jahren brach die große Finanzkrise völlig überraschend über uns herein. Heute hört man erstaunlich wenig von ihr, vielmehr ist vom allgemeinen Aufschwung die Rede. Da liegt es nahe, dass auch die Hotels, die langsam wieder mehr Übernachtungen verbuchen können, neue Investitionen wagen. Allerdings muss es sich bei ihnen schon um langfristige Investitionen handeln, die den Gästen zugute kommen und das Image des Hotels selbst verbessern kann.
Hierbei kommt auch manches kleinere Haus auf die Idee, die einzelnen Zimmer mit Minibars auszustatten. Dass die Kosten hierfür schnell in enorme Höhen steigen können, erklärt sich von selbst. Schließlich werden mindestens genauso viele Minibars benötigt, wie es Hotelzimmer gibt. Doch gerade in der hohen Anzahl liegt auch ein enormes Sparpotenzial, das sich kein Hotelier entgehen lassen sollte.
Rabatte durch große Bestellmengen sichern
Wenn schon die Entscheidung ansteht, in neue Minibars zu investieren, so sollten alle Hotelzimmer gleichermaßen damit ausgestattet werden. Das bietet gleich mehrere Vorteile: Zum Einen steigt der Wert des Hotelzimmers, die Übernachtungspreise können mitunter sogar angehoben werden. Zum Anderen bieten die Minibars zusätzliche Einnahmen für das Hotel, denn die verbrauchten Getränke oder Knabbereien können zusätzlich berechnet werden. Dagegen werden nur die wenigsten Menschen sich eine Flasche Wasser aufs Zimmer liefern lassen.
Neben der Umsatzsteigerung bieten sich große Bestellmengen jedoch auch für Einsparungen an. Je höher die Anzahl der Minibars, desto geringer fallen oft die Kosten für die einzelne Minibar aus. Die Händler und Hersteller können hier teils enorme Rabatte gewähren, die sich äußerst positiv auf die gesamten Investitionskosten auswirken. Zudem ist der Hotelier, der eine ganze Reihe von Minibars, wie sie etwa www.hartmann-tresore.de anbietet, bestellt, in einer deutlich besseren Verhandlungsposition. Die Hersteller und Händler von Minibars haben bei ihren Preisen selbstverständlich noch etwas Spielraum und so können noch zusätzliche Preisnachlässe ausgehandelt werden.
Folgebestellungen in Aussicht stellen
Weitere Einsparpotenziale lassen sich ebenfalls erschließen, wenn in naher Zukunft weitere Bestellungen anstehen. Das können, wie in unserem oben genannten Beispiel, Tresore sein, mit denen die Hotelzimmer ausgestattet werden sollen. Wenn diese Investition schon beschlossene Sache, aber noch nicht realisierbar ist, kann es sinnvoll sein, dem Händler für Minibars zusätzliche Aufträge in Aussicht zu stellen, um jetzt einen günstigeren Preis auszuhandeln.
Zusätzlich sollte bei den Zahlungsbedingungen hart verhandelt werden. So könnten längere Zahlungsziele oder Skontofristen vereinbart werden. Seltener ist es sogar möglich, die Minibars für das gesamte Hotel auf Raten zu kaufen. Hier kommt es auf den Händler an. Eine Finanzierung ist allerdings nur selten anzuraten, denn wird diese direkt beim Händler beantragt, verliert man seine günstige Verhandlungsposition. Außer der Finanzierung der Minibars sind dann kaum weitere Rabatte möglich. Sollte sich eine Finanzierung nicht vermeiden lassen, ist es vielfach sinnvoller, wenn diese über eine externe Bank erfolgt. Der Hotelier kann dann dem Händler gegenüber als Barzahler auftreten und so seine Verhandlungsposition wiederum stärken.
Preise vergleichen ist absolutes Muss
Wie im privaten Bereich, so muss natürlich auch im Hotelgewerbe ein Preisvergleich durchgeführt werden, um sämtliche Kosten korrekt abzuwägen. Allerdings sollten sich Hotels individuelle Angebote verschiedener Händler unterbreiten lassen. Ein allgemeiner Preisvergleich ist wenig aussagekräftig, da hier kaum die tatsächlich benötigten Mengen, sowie evtl. in Frage kommende Mengenrabatte berücksichtigt werden können.
Nach der sorgfältigen Überprüfung der verschiedenen Angebote sollte man noch einmal in persönliche Verhandlungen eintreten, um evtl. noch weitere Preisnachlässe aushandeln zu können. Hier bedarf es eines erfahrenen Mitarbeiters, der genau weiß, wie die Unternehmen sich im Preis drücken lassen, um die optimale Einsparung zu erzielen, ohne dabei auf Qualität verzichten zu müssen.